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Krebsliga Zürich7. November: Tagung Patientenverfügung «plus»

7. November: Tagung Patientenverfügung «plus»

Wenn ein Patient oder eine Patientin nicht mehr urteilsfähig ist, dann entscheiden stellvertretende Personen gemäss dem Patientenwillen. Ein wichtiges Instrument ist hierfür die sogenannte Patientenverfügung «plus». Mit Fachpersonen aus Medizin, Recht und Ethik diskutieren wir, was Patientinnen und Patienten, Angehörige und Gesundheitsfachpersonen in der Planung und Umsetzung beachten sollten.

©Adobe Stock

An der Tagung werden folgende Fragestellungen zur Sprache kommen:

• Welche Möglichkeiten von Gesundheitlichen Vorausplanungen gibt es und wie ist ihre Akzeptanz in der Schweiz?
• Wann ist eine Patientenverfügung «plus» rechtlich gültig, und wie stark ist ihre Verbindlichkeit?
• Wo bestehen aus ethischer und klinischer Sicht Herausforderungen bei der Verfassung und Umsetzung von gesundheitlichen Vorausverfügungen?
• Wie kann eine (gesunde oder bereits erkrankte) Person darin unterstützt werden, Entscheidungen für zukünftige Krankheitssituationen zu antizipieren?
• Was ist in einem Beratungsgespräch zu beachten, insbesondere auf der kommunikativ-empathischen Ebene?
• Welche Schwierigkeiten stellen sich im Kontext von Stellvertreterfunktionen, vor allem für Angehörige?

Neben Vorträgen werden auch Praxisbeispiele für Beratungsgespräche von Schauspielenden vorgetragen und im Anschluss mit Fachpersonen und Publikum diskutiert.

Datum, Ort und Zeit

Donnerstag, 7. November 2019
13 bis 18.15 Uhr
«Alte Anatomie - Forum für Medizin & Gesellschaft», Schulungszentrum Universitätsspital, Gloriastrasse 19, 8006 Zürich
Wegbeschreibung: www.alte-anatomie.ch/kontakt

Leitung der Tagung

• Susanne Brauer, PhD, Kuratorin «Alte Anatomie im Park», Universitätsspital Zürich; Paulus Akademie (Moderation)
• Rolf Huck, Geschäftsführer, Krebsliga des Kantons Zürich
• Prof. Dr. med. Tanja Krones, Leitende Ärztin Klinische Ethik, Universitätsspital Zürich
• Monika Obrist, Geschäftsleiterin palliative zh+sh

Die Tagung wird organisiert in Kooperation mit palliative zh&sh, Paulus Akademie und USZ Universitätsspital Zürich.

Zielpublikum

• Personen, die überlegen, eine Patientenverfügung «plus» zu erstellen.
• Angehörige, die Stellvertreterfunktionen übernehmen.
• Gesundheitsfachpersonen, die von Patientinnen und Patienten auf das Thema Patientenverfügung angesprochen werden oder diese beraten.
• Gesundheitsfachpersonen, die eine Patientenverfügung «plus» auslegen und umsetzen.

SIWF-Credit-Punkte

Es können 4 Credits für Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der erweiterten Fortbildung für die Teilnahme an der Veranstaltung erworben werden.

Anmeldung

Unter www.paulusakademie.ch oder an Elisabeth Studer, Paulus Akademie, Bederstrasse 76, Postfach, 8027 Zürich, info@paulusakademie.ch oder Telefon 043 336 70 30.

Die Platzzahl ist beschränkt, die Anmeldungen werden entsprechend ihrem Eingang berücksichtigt.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer.